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Ergebnisse der Grundfutteruntersuchungen Grassilage 1. Schnitt 2003Bedingt durch die schlechte Entwicklung der wertvollen Untergräser
"alterten" die Wiesenbestände im Mai ungewöhnlich schnell. Somit waren auf der
Schwäbischen Alb nach dem 18./20. Mai keine Silagen zu bergen, die den Anforderungen an
die Fütterung von Hochleistungskühen entsprachen (Rohfasergehalte unter 25% und
Energiekonzentrationen über 6,0 MJ NEL).
Untersuchungsergebnisse Grassilage 1. Schnitt 2003
Die Einzelergebnisse der Grassilagen 1. Schnitt können als pdf-Datei heruntergeladen werden.
Ergebnisse der Grundfutteruntersuchungen Maissilage 2003 Das Jahr 2003 war kein gutes Maisjahr. Die Sommertrockenheit
führte besonders auf den schlechten Standorten zu einer Notreife der Maisbestände in der
2. Augusthälfte. Die Stärkeeinlagerung war noch nicht abgeschlossen, während die
Restpflanze bereits stark vertrocknet und verholzt war.
Untersuchungsergebnisse Maissilage 2003
Die Einzelergebnisse der Maissilagen könnnen als pdf-Datei heruntergeladen werden.
Alle Untersuchungen wurden an der LUFA Speyer durchgeführt.
Hinweise zur SilomaisernteSilomais sollte nicht zu spät geerntet werden: Silagen mit TS-Gehalten über 35 % lassen sich schlechter verdichten und ziehen damit mehr Probleme mit Nacherwärmungen nach sich. Außerdem ist die Verdaulichkeit der Restpflanze geringer und der Verpilzungsgrad höher. Ermittlung der Abreife: Der Mais sollte höher geschnitten werden, denn die unteren 20-50 cm
der Pflanze sind kein geeignetes Futter für für Hochleistungskühe (kaum Energie, hohe
Kaliumgehalte). Bei Hochschnitt 10-15 cm unterhalb des Kolbens: Die theoretische Häcksellänge für Silomais sollte mindestens 6-8
mm betragen. Die z.Z. vielfach propagierte längerer Häcksellänge von 15-20 mm ist nur
praktikabel wenn: Kontrovers diskutiert wird der Einsatz von Silierhilfsmitteln. Wer
sich damit intensiver beschäftigen will, dem sei der Artikel dazu in top agrar 9/2002
Seite R12 empfohlen. Hieraus die wichtigsten Punkte: Eine andere Möglichkeit die Gärstabilität der Maissilage zu verbessern, bietet der Einsatz von 3 kg Futterharnstoff pro to. Siliergut. Der Harnstoff kann mit einem Streuer problemlos schichtweise beim Silieren aufgebracht werden. Als zusätzliche Absicherung kann im oberen Drittel des Silos Luprosil oder Eurosil Mais über den Häcksler zudosiert werden. Der Einsatz von Harnstoff ist eine kostenmäßig interessante Lösung, da damit auch der Rohproteingehalt der Maissilage verbessert wird. |